Nadja Reigl – Listenplatz 1

Name: Nadja Reigl

Portrait Nadja Reigl

Nadja Reigl

Kandidiert für: Oberbürgermeisterin, Wahlbezirk 20, Reserveliste Platz 1, Bezirksvertretung Brackel

Alter: 41 bzw. 42 zum Zeitpunkt der Wahl
Beruf: z.Z. Politikerin
Wohnort: Dortmund-Wickede

Ich bin bei DOS, weil ich – wie wir alle – in einer zunehmend digitalen Welt lebe. Und weil hier die Themenbereiche angesprochen werden, die mir besonders am Herzen liegen: Soziales und Oekologisches.

Mein Ziele für die kommende Legislaturperiode sind vor allem, auch in Zukunft Randgruppen und weniger privilegierte wie z.B. Obdachlose im Blick zu haben. Außerdem müssen wir auf eine Stadt hinarbeiten, die auch für die jüngeren Generationen im Jetzt und die später folgenden Generationen lebens- und liebenswert ist, auch wenn das für den Moment erst einmal unbequem sein mag.

Mail:  nadja.reigl@dospartei.de
Facebook: Nadja Reigl
Twitter: @Gloeckchen_78
Homepage: https://www.gloeckchen.wtf/

DOS-Partei stellt Kandidierende für Kommunalwahl in Dortmund auf

Aus dem Stand gelang es der DOS-Partei alle vierzig Wahlbezirke in Dortmund für die kommende Kommunalwahl zu besetzen. „Dass uns das trotz der Coronakrise gelungen ist, zeigt, dass viele Menschen digitale, oekologische und soziale Verbesserungen in Dortmund wollen. Wir haben Lust auf Politik,“ freut sich Nadja Reigl, die als Oberbürgemeisterkandidatin und erste der Ratsliste aufgestellt wurde.

Bei der Aufstellungsversammlung am 14.06.2020 der DOS Partei im Union Gewerbehof statt wurden weitere Listenkandidierende für den Stadtrat sowie die Bezirksvertretungen in Aplerbeck, Brackel, Hombruch, Innenstadt-Nord, Innenstadt-Ost und Innenstadt-West aufgestellt.

„Viele Menschen sind mit den bisherigen Oberbürgermeisterkandidaten und -kandidatinnen unzufrieden,“ so Torsten Sommer, Listen- und Direktkandidat von DOS. „Da haben wir mit Nadja Reigl eine Kandidatin aufgestellt, die für eine zukunftsgewandte Politik steht, nicht für den Filz von Gestern.“

Um wirklich antreten zu können braucht die junge DOS-Partei Unterstützerunterschriften. Nadja Reigl zeigt sich optimistisch: „Dass wir es gerade einmal gut drei Monate nach unserer Gründung schon geschafft haben, für alle Wahlbezirke Kandidierende aufzustellen, ist schon mal eine tolle Leistung! Nun geht es daran, Unterstützungsunterschriften zu sammeln. Auch, wenn das in Zeiten der Corona-Pandemie eine echte Herausforderung ist.“

Dies sei bei der anstehenden Kommunalwahl zum ersten Mal auch online möglich, darauf greift auch DOS zurück und hat hier bereits damit begonnen.

„Wir sind zwar eine neue Partei,“ erklärt Torsten Sommer, „aber bei weitem nicht unerfahren im politischen Geschäft. Unsere Kandidierenden für die Ratsliste haben alle schon Erfahrung in politischen Gremien gesammelt – sei es im Stadtrat, in den Bezirksvertretungen, in einzelnen Ausschüssen, im RVR oder gar im Landtag NRW.“

Die DOS Partei will nicht nur Dortmund digitaler, oekologischer und sozialer machen, sondern auch Duisburg, wo DOS ebenfalls zur Kommunalwahl antritt.

Die Kandidierenden für die Reserveliste sind:
1. Nadja Reigl
2. Daniel Naumann
3. Anke Staar
4. David Grade
5. Andrea Wille
6. Ali Fleischmann
7. Dieter McDevitt
8. Daniel Ruppert
9. Dirk Pullem
10. Hanns-Jörg Rohwedder
11. Torsten Sommer

Die Kandidierenden für die Wahlbezirke sind:
Wahlbezirk 1: Sommer, Torsten
Wahlbezirk 2: Grade, David
Wahlbezirk 3: Bien, Stefan
Wahlbezirk 4: Fleischmann, Ali
Wahlbezirk 5: Neuhaus, Babette
Wahlbezirk 6: Sommer, Mareike
Wahlbezirk 7: Coerdt, David
Wahlbezirk 8: Klocke, Till
Wahlbezirk 9: Naumann, Daniel
Wahlbezirk 10: Staar, Anke
Wahlbezirk 11: Kottysch, Peter
Wahlbezirk 12: Doktor, Agnes
Wahlbezirk 13: Grebe, Ralf
Wahlbezirk 14: Wittig, Rüstem Taylan
Wahlbezirk 15: Foconi, Dario
Wahlbezirk 16: Juchems, Bernd
Wahlbezirk 17: McDevitt, Dieter
Wahlbezirk 18: Rohwedder, Hanns-Jörg
Wahlbezirk 19: Sprenger, Gregor
Wahlbezirk 20: Reigl, Nadja
Wahlbezirk 21: Beier, Dinah
Wahlbezirk 22: Deutges, Dennis
Wahlbezirk 23: Schlünder, Björn
Wahlbezirk 24: Krane, Christian
Wahlbezirk 25: De Zanet, Lisa
Wahlbezirk 26: Achilles, Leopold
Wahlbezirk 27: Schelte, Gunnar
Wahlbezirk 28: Volmer, Werner
Wahlbezirk 29: Pullem, Dirk
Wahlbezirk 30: Wille, Andrea
Wahlbezirk 31: Baghervadi, Amir
Wahlbezirk 32: Pullem, Gisela
Wahlbezirk 33: Pagel, Oliver
Wahlbezirk 34: Ecke, Maria
Wahlbezirk 35: Preis, Sebastian
Wahlbezirk 36: Sürer, Gülhan
Wahlbezirk 37: Goeritz, Michael
Wahlbezirk 39: Naumann, Carolin
Wahlbezirk 40: Ruppert, Daniel
Wahlbezirk 41: Lerche, Felix

David Grade

David Grade

Maskierte Menschen

Maskierte Menschen

Hygieneregeln

Hygieneregeln

Nadja Reigl

Nadja Reigl

Wahleitung

Wahlleitung

Torsten Sommer

Torsten Sommer

Auf Abstand

Auf Abstand

Die vier Spitzenkandidierenden.

Die vier Spitzenkandidierenden

Wahlprüfsteine vom Klimabündnis – Teil 4

Bei der vierten Runde der Wahlprüfsteine des Klimabündnis Dortmund lag der Schwerpunkt der Fragen diesmal erneut beim Themenbereich Mobilität. Die Antworten waren auf 400 Zeichen begrenzt.

Unsere Antworten darauf findet Ihr hier:

1. Werden Sie den Fußverkehr in Dortmund systematisch fördern, auch auf Kosten anderer Verkehrsarten, insbesondere des ruhenden Autoverkehrs? Werden Sie dabei das Personal zur Parkraumüberwachung endlich auf das Niveau anderer Städte aufstocken?

Ja und Ja. Parkplätze verbrauchen viel Fläche, den Raum kann man besser nutzen. Dass Gehwege/Radwege als Parkplatz missbraucht werden, muss verhindert werden. Dies gelingt nur durch entsprechende Kontrollen.
Konsequente Anwendung gültiger Verkehrsregeln. Bei Behinderung und Gefährdung konsequent einschreiten und Verwarngelder ausstellen. Bessere Schulung des Ordnungspersonals.

2. Dortmund will Fahrradstadt werden und Kopenhagen nacheifern, plant aber nur mit jährlichen Ausgaben für den Radverkehr von 10 € pro Kopf, während Kopenhagen 30 € investiert. Welchen Betrag werden Sie investieren, damit die Aufholjagd gelingt?

Es kommt weniger auf die Investitionssumme an, als darauf was man damit macht. Bei zwei Fahrspuren eine exklusiv für den Radverkehr abtrennen geht günstig. Baumaßnahmen sind dagegen teurer. Dennoch: Mit mehr Geld kann mehr erreicht werden. Wenn man sich an København messen will, muss man entsprechend mehr Geld in die Hand nehmen.

3. Dortmund hat zehn neue Stellen für den Radverkehr geschaffen, um den ärgsten Personalmangel zu beheben, aber diese Stellen reichen bei weitem nicht aus, um Dortmund fahrradfreundlich zu gestalten. Wie viele zusätzliche Stellen für Fuß- und Radverkehr werden Sie schaffen?

Wir wollen Verkehrsprioritäten verlagern. Erst Stellen aus dem Autobereich in die neuen Schwerpunkte versetzen, dann prüfen, ob weitere geschaffen werden müssen.

4. Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Verbesserungen, die für den Radverkehr in Dortmund bis zur nächsten Kommunalwahl umgesetzt werden sollten?

Trennung von Rad-, Fuß- und Autoverkehr, Schaffung von mehr Rad- und Fußgängerwegen
Grüne Welle für Radfahrende
Getrennte Ampelphasen für den Radverkehr an gefährlichen Kreuzungen.
Schulung des Ordnungspersonals zur korrekten Festsetzung von Ordnungsgeldern und Maßnahmen.

5. Bundesweit setzt sich die Erkenntnis durch, dass es zur Förderung des Radverkehrs eine stärkere Trennung von Rad- und Autoverkehr geben muss, vor allem, um weniger Geübte, ältere Menschen und Kinder zugleich zum Radfahren zu ermuntern und dabei zu schützen. Unterstützen Sie eine solche Trennung – auch in dem Wissen, dass damit der Verkehrsraum neu verteilt werden muss?

Definitiv, die Verteilung muss neu gedacht werden.
Die Platzverteilung darf nicht mehr von „innen“ nach außen geschehen, wo dem Fuß- und Radverkehr dann nur noch Restflächen zur Verfügung gestellt werden. Es muss zukünftig von „außen“ nach „innen“ geplant werden, so wie es in anderen Ländern bereits üblich ist und üblicher wird.

6. Die häufigste Ursache für schwere Fahrradunfälle sind laut Unfallstatistik „Fehler von Kraftfahrzeugfahrenden beim Abbiegen“. Wie wollen Sie das Risiko für Radfahrende an Kreuzungen senken?

Konsequent getrennte Ampelphasen für rechtsabbiegenden motorisierten Verkehr und geradeaus fahrenden Radverkehr / Fußgänger.
Die Sichtbeziehungen zwischen Rad- und Kfz-Verkehr werden an vielen Stellen durch Werbeschilder, Container, Falschparker, Begrünung etc. behindert. Dies kann in vielen Fällen recht einfach behoben werden.