SPD-Ratsherr wechselt zur DOS-Partei

Daniel Naumann

Daniel Naumann

SPD-Ratsherr Daniel Naumann verlässt seine Partei und tritt Anfang Juni der DOS-Partei bei. Damit stellt die DOS-Partei neben Nadja Reigl ein zweites Ratsmitglied.

„Ich gehe im Guten“, sagt Daniel Naumann, „aber ich freue mich, in eine Partei zu wechseln, die nicht in den Fesseln der fossilen Industrie liegt. Sie kann unabhängig von Lobbyinteressen für die Bewohnerinnen und Bewohner Dortmunds auch in den Anforderungen der Klimaänderung Sicherheit schaffen.“ Naumann möchte sich weiter in Dortmund politisch engagieren. Die DOS-Partei passe genau in sein Profil. Der Name der Partei steht für Digital, Oekologisch, Sozial. Ziel ist es, die Folgen der von Menschen gemachten Klimänderung auch lokal abzufedern und das Leben in Dortmund sicher, sozial und demokratisch zu gestalten. Dabei setzt DOS verstärkt auf digitale Mittel. 
„Ich freue mich, dass Daniel zu uns kommt,“ sagt Nadja Reigl, Vorsitzende der DOS-Partei,

Portrait Nadja Reigl

Nadja Reigl

„Unsere Partei ist anschlussfähig für alle, denen es wichtig ist, die Klimaänderung sozial und demokratisch zu bewältigen – wir wissen, dass dies auch viele in den anderen demokratischen Parteien wollen, aber dabei durch verkrustete  Strukturen und Hierarchien ausgebremst werden.“

Das bestätigt Daniel Naumann: „Es ist unfassbar, dass die SPD in Dortmund immer noch auf das Auto setzt! Riesige Öltanker sind halt nicht in der Lage, schnell genug den Kurs zu ändern, dafür braucht es eine wendige, junge Partei wie DOS.“
Die Anfang März gegründete DOS-Partei kündigt an, bei den kommenden Kommunalwahlen anzutreten. Am 14.06.2020 wird sich bei der Aufstellungsversammlung der DOS-Partei zeigen, ob Naumann an prominenter Stelle für seine neue Partei antreten wird. 
Am 18.06.2020 wird er das erste Mal als Vertreter der DOS-Partei an einer Ratssitzung teilnehmen.

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